Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Gast am So 24 Jan 2016, 14:30

Stuttgart hat verdient gewonnen, weil sie im Gegensatz zu uns die richtige Einstellung auf den Platz gebracht haben. Wir haben wahrscheinlich über die ganze Bauchpinselei der letzten Wochen vergessen, dass Fußball immer noch in erster Linie ein "Kampfsport" ist.
Das haben die Aggrospätzle gut gemacht. Es war irgendwie als ob Klosterschüler gegen ne Sonderschulmannschaft spielen. Das war keine Augenhöhe; wir haben mit gesenktem Blick agiert.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Gast am So 24 Jan 2016, 14:36

Graf schrieb:Tabellenrechner sagt, bereits nach dem nächsten Spiel nur noch 3 Punkte Vorsprung auf Platz 15. Da bin ich dann bald gespannt, wie viel RUHE Locke /Pitter dann WIRKLICH in den Verein gebracht haben... Rolling Eyes Basketball

Ich treib mich ja noch nicht so lange hier rum. Ich dachte immer Trolle gehören aufgespürt und entsorgt.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Plissken am So 24 Jan 2016, 14:44

GeißbockAusBW schrieb:Beide "kopfdrückszenen" waren mMn. total unterschiedlich, die zweite auch aus meiner Sicht eine freundliche Geste, die erste war schon kraftvoll aggressiv, hätte mMn. gelb geben können. Man konnte in der Zeitlupe sehen, dass er den Kopf des Spielers wirklich kraftvoll nach unten drückt. Mich hat sehr gewundert, dass er die zweite normale ziemlich direkt der ersten nachschiebt, da läuft er schon Gefahr, dass das nicht gut ankommt.

Ist aber beides kein wesentlicher Punkt, denke ich.

Bei der ersten Szene gibt er ihm deutlich eine mit. das sollte er sich ganz schnell abgewöhnen. In der BuLi bleibt nichts unbemerkt. Ich habe auch noch keinen Stab über ihn oder Jojic gebrochen. Nur glaube ich nicht an die Argumentation, Weiser und Großkreuz seien wegen charakterlicher Mängel nicht geholt wurden.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Gast am So 24 Jan 2016, 14:53

Plissken schrieb:
GeißbockAusBW schrieb:Beide "kopfdrückszenen" waren mMn. total unterschiedlich, die zweite auch aus meiner Sicht eine freundliche Geste, die erste war schon kraftvoll aggressiv, hätte mMn. gelb geben können. Man konnte in der Zeitlupe sehen, dass er den Kopf des Spielers wirklich kraftvoll nach unten drückt. Mich hat sehr gewundert, dass er die zweite normale ziemlich direkt der ersten nachschiebt, da läuft er schon Gefahr, dass das nicht gut ankommt.

Ist aber beides kein wesentlicher Punkt, denke ich.

Bei der ersten Szene gibt er ihm deutlich eine mit. das sollte er sich ganz schnell abgewöhnen...

Stöger sieht´s anders. Aus dem Express:

Express schrieb:...Dann legte er sich mit Stuttgarts Abwehrspieler Georg Niedermeier an - später auch mit Schiedsrichter Manuel Gräfe. „Er bringt ein emotionales Element mit rein“, sagt Stöger. „Das tut uns gut.“

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Gast am So 24 Jan 2016, 15:09

Ich rede nicht davon, dass sich Grosskreutz gestern nichts zuschulden hat kommen lassen. Mir ist er ja auch nicht unsympathisch, aber ich denke, Schmadtke und Stöger werden ihre Gründe gehabt haben, ihn genauso wenig zu holen wie dä Mitschelll.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von GeißbockAusBW am So 24 Jan 2016, 15:14

Ob Stöger es anders sieht, bleibt offen, auch, ob er das überhaupt so genau gesehen hat. Ja, emotionale Momente haben mir auch gefehlt, hauptsächlich, als wir noch führten.

Ich schätze, dass wir immer noch eine Truppe mit rel. niedrigen Gehältern haben, da passen GK + Weiser nicht ins Gehaltsgefüge.

Ich würde auch Weiser's Affinität zum FC nicht sehr hoch einschätzen, zwar war er toller U17 Kapitän mit voller FC Historie, aber schon sein Vater Patrick hatte sich wütend vom FC abgewendet, und Mitchell ist vom FCB leihweise nicht zu unserem FC gegangen, sondern zum anderen, und sein Interview bez. uns "bei dem Verein will ich auch nochmal spielen" klang mir nur nach professioneller Antwort, quasi vorgelegt vom Fragesteller.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Litti am So 24 Jan 2016, 18:13

So richtig abgeregt habe ich mich noch nicht. Vor allem wird mir allerorten noch zu viel Augenwischerei betrieben. Statt zu erkennen, dass die Hinrundensiege gegen die vermeintlichen Favoriten durch glückliche Umstände erleichtert wurde, glaubte man ja schon in der Winterpause sich keine Gedanken darüber machen zu müssen, warum gegen Teams „auf Augenhöhe“ (ah ja?) verloren wurde. Und nach dem Spiel gegen Stuttgart wird auch eher der Gegner für überragend gehalten, statt sich kritisch mit den eigenen Schwächen auseinanderzusetzen.

Um es vorwegzunehmen: Ich habe Stuttgart als mäßige Mannschaft mit zwei herausragenden Spielern (Didavi, Kostic) und drei guten Akteuren (Großkreutz, Tyton, Gentner) wahrgenommen, die zwar auf dem Feld außer von der 20. bis 35 Minute und dann bis zur 87. Minute dominierte, ohne allerdings wirklich gut zu sein.

Wie habe ich das Spiel im Stadion wahrgenommen?
Der FC spielte mit einer Taktik aus dem späten Ramelowzän* – so als ob Trainerstab und Mannschaft in der Winterpause zu viel Premier League geschaut hätten. Mit einem so unkreativ wie ambitioniert, symmetrisch ausgerichteten und antiquierten 4-4-1-1 fand der FC die ersten 20 Minuten überhaupt nicht ins Spiel. Stuttgart agierte hingegen mit einem asymmetrischen 4-1-3-1-1 (so würde ich es zumindest beschreiben), das überwiegend mannorientiert deckte und die entstehenden Räume durch eine weit aufrückende auf Abseits spielende Abwehrreihe versuchte zu schließen. Eng vor der 4er Ketter agierte Dié als einziger 6er mit der Aufgabe, Passwege auf Modeste und dem selten offensiv auftauchen Osako abzudecken. Die beiden AV rückten bei Ballbesitz fast mit Außenstürmerpositionen. Dabei erzeugte Stuttgart nur auf der linken Seite eine wirkliche Doppelung mit Kostic und Insua, während Rupp deutlich mittiger und defensiver agierte. Der VfB agierte bei Ballbesitz so phasenweise mit einer Art 2-3-5. Entscheidend waren die Laufwege von Didavi. Befand Köln sich im Spielaufbau aus der IV heraus, platzierte sich Didavi als hängender halbrechter Stürmer. Zusammen mit Rupp versperrte er konsequent den Aufbau über Hector. Der gesamte VfB drängte den FC von der ersten Minuten an zum Spielaufbau über die rechte Seite und somit in Richtung seines stärksten Spielers Kostic. Bei Ballbesitz reihte sich Didavi dann meist auf halblinks oder gar zentral ein. Der FC ging gedankenlos in die Falle, versuchte über rechts aufzubauen, sah sich dort aber ab der Mittellinie aggressiver Manndeckung ausgesetzt. Die auf der Stuttgarter rechten Seite entstehende Lücke durch das Einrücken von Rupp wurde von den Kölnern erst später im Spiel mit gelegentlichen Diagonalpässen hinter die aufgerückte Abwehrreihe ausgenutzt. Trotz des hohen Laufpensums und der Hilfe von Osako war der FC zudem personell im zentralen Mittelfeld in Unterzahl. In der Folge kam zunächst nur Stuttgart zu Torchancen, bis sich die Schwächen von mannorientierten System bei unerwarteten Ballverlusten offenbarten. Risse marschierte bis in den Strafraum durch die freien Zonen und wurde von Niedermayer im Strafraum elfmeterreif zu Boden gecheckt. Der VfB wirkte geschockt und stand nach dem Gegentreffer sehr tief, so dass der FC besser ins Spiel fand. Nach und nach kehrte der VfB zur anfänglichen Spielweise zurück und demonstrierte mit dem 1:1, warum er alles dafür tat, das Kölner Aufbauspiel nach rechts zu leiten. Das Kölner Trainerteam reagierte aber nur personell, nicht taktisch. So kam der FC erst wieder in der Schlussphase ins Spiel, als der VfB meinte, sich zur Ergebnisabsicherung taktisch tiefer stellen zu müssen und den Kölner Spielaufbau nicht mehr so schnell zu unterbinden. Von ein auf die andere Sekunde zeigte sich, dass der VfB bei mehr Geistesgegenwart der Spieler auf dem Platz und mehr taktischer Raffinesse vom Trainerteam wohl nur einen Punkt mitgenommen hätte. Der FC hatte in den letzten 5 Spielminuten gefühlt mehr Torchancen als vorher in über 80 Minuten.

Im Speziellen habe ich dann das Geschehen wie folgt wahrgenommen:

(1) Osako war wie immer sehr bemüht. Er hat auch konsequent dem Mittelfeld geholfen. Im Stadion habe ich aber eher seine Limitierung wahrgenommen: Er kann nur Kurzpässe halbwegs gut. Die Optionen zu Diagonalpässen auf die linke Seite hat er nie wahrgenommen. Er reibt sich für die Mannschaft auf, ist aber kein Spielgestalter und auch nicht sonderlich torgefährlich. Ein guter Ergänzungsspieler, falls man einer aus der ersten Elf ausfällt. Warum der beginnen und dann auch noch durchspielen durfte, hat sich mir ehrlich gesagt nicht erschlossen. Dass viele ihm eine aktive Rolle im Spiel bescheinigen, kann ich ja noch nachvollziehen: Er war einer der wenigen Spieler, die der VfB gezielt [i]nicht[i/] in Manndeckung nahmen. Da bekommst Du natürlich häufig TV-wirksam den Ball, wenn Du Dich viel anbietest. Im Spiel ohne Ball fand ich Osako wirklich gut, mit Ball mangelhaft.

(2) Olkowski war gestern im mehrfachen Sinne die ärmste Sau. Ohnehin nicht der begabteste Spielaufbauer, bekam er am Anfang besonders häufig den Ball. Dabei hatte er dann wenige Anspielstationen. Vorzuwerfen ist ihm aus meiner Sicht eher, dass er nicht häufiger über Horn zurückspielte. Vielleicht war diese Variante auf Grund des sichtbar glitschigen Rasens vom Trainerteam verboten worden. Zudem musste er sich im 1:1 gegen Kostic beweisen. Da wussten wir eigentlich schon aus dem letzten Jahr, dass das Böse endet. Hier und in den anderen Foren hält sich ja das Gerücht, dass der Olkowski eigentlich besser sei. Leider scheinen die Verantwortlichen beim FC dieses Gerücht für wahr zu halten. Sorry Leute, aber der Olkowski hat auch schon vor seiner Verletzung eher durchschnittlich gespielt und nachgewiesen, dass er Spielern wie Kostic einfach nicht das Wasser reichen kann. Ähnlich wie Osako sehe ich in Olkowski einen wertvollen Bundesligaergänzungsspieler, aber keinen Stammspieler. Seine Aufstellung war schlicht ein Fehler, der durch die taktische Grundausrichtung beider Teams gestern voll zum Tragen kam.

(3) Aufbauen ließ sich der gute Olkowski auch nicht vom gut gemeinten Schulterklopfer von Lehmann. Vielleicht hätte es auch eine weniger auffällige Geste getan. Lehmann war übrigens bis zum Ausgleichstreffer aus meiner Sicht noch einer der stärksten Kölner. Sehr engagiert, lief Löcher zu, versuchte dem Spielaufbau zu helfen. Sehr schön auch eine Szene nach einem Eckball, bei dem Lehmann alleine im Mittelkreis absicherte. Ich fürchtete Schlimmstes, als der hohe Ball in Richtung Lehmann und einem ein Kopf größeren und bestimmt auch schnelleren Stuttgarter flog. Lehmann hatte aber exakt kurz vor dem Pass seinen Gegenspieler Abseits gestellt und hat sich dann sofort wieder zur Absicherung zurückorientiert. Mit dem Schulterklopfer bei Olkowksi schien er dann aber seine Aufmerksamkeit verloren zu haben.
Wenn ich Eines positiv von gestern mitnehme: Mit Lehmann haben wir einen potentiell herausragenden Jugendfußballtrainer in unseren Reihen. Bitte direkt einen Anschlussvertrag machen und ihn nach seinem Karriereende für den Verein sichern!  

(4) Im Mittelfeld herrschte nicht nur häufig Unterzahl. Vogt war mit seinen Gedanken wohl schon vollkommen auf Schalke und wirklich keine Hilfe. Zur zweiten Halbzeit war er dann konzentrierter, half jetzt ab und an beim Spielaufbau und kam besser ins Spiel. Und als er gerade besser ins Spiel kam, wurde er für Jojic ausgewechselt. Das hat mich doppelt erstaunt, da Vogt ja einerseits sich gefangen hatte und andererseits das zentrale Probleme des FC-Spiels war, dass wir in der Zentrale nicht dagegen halten konnten. Jojic für Osako wäre wohl die richtige Wahl gewesen.

(5) Jojic zeigt ein paar schöne Pässe, gute Standards und ansonsten, dass er wenn überhaupt ein 10er, möglicherweise ein 8er, aber so überhaupt kein 6er ist. Zweikämpfe sind nicht so sei Ding. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir bald an seien Offensivaktionen zunehmend Freude finden werden - wenn man ihn denn richtig einsetzt. Bei personeller Unterlegenheit im zentralen Mittelfeld den kampfstarken Vogt durch Jojic zu ersetzen und den vollkommen platten Osako auf dem Feld zu lassen oder wenigstens das Mittelfeld anderweitig zu stärken war meiner Meinung nach der traurige Schluss- und Höhepunkt einer vollkommen missratenden Coachingleistung am gestrigen Tag.

(6) Überhaupt ist es mir ein Rätsel, warum weder Kostic noch Didavi eine Sonderbewachung bekommen haben. Meist wird das (zu Recht) damit begründet, dass dann anderswo Unterzahl entsteht. Wir haben es aber hinbekommen, weder die entscheidenden Spieler abzudecken noch auf dem Spielfeld in einer relevanten Zone dauerhaft Überzahl zu schaffen. Im zentralen Mittelfeld immer ein Mann weniger und zugleich die entscheidenden Spieler vom Gegner nicht abzudecken ist eine taktische Leistung, für die man wahrscheinlich wirklich eine UEFA-Pro-Lizenz braucht.

(7) Mldenovic scheint körperlich und flankentechnisch bundesligatauglich zu sein und somit eine gute Alternative zu Svento.

Fazit: Ein schlimmer Auftritt, der erkennen ließ, dass diese Mannschaft nur dann in der Bundesliga bestehen kann, wenn auf und außerhalb des Platzes alle bei 100% sind. Gestern war der FC in allen Belangen unterlegen gegen einen ordentlich, aber nicht wirklich furchteinflössenden Gegner. Der FC spielt in der Rückrunde gegen den Abstieg und nichts anderes.




Anmerkung: Wink
* Ramelowzän: Das späte Ramelowzän war die Übergangsphase von den Rumpelfüsslern zum Klinsmannzän. Es war geprägt vom Wissen der eigenen taktischen wie technischen Unterlegenheit des deutschen Fußballs bei gleichzeitiger Hilflosigkeit diesen Zustand kurzfristig zu überwinden. Intelligente Spieler wie Carsten Ramelow konnten hier auf Grund ihres intuitiven Spielverständnisses zu Führungsfiguren aufsteigen. In der öffentlichen Debatte wird heutzutage seltener das Spielverständnis von Ramelow gewürdigt als über den international rückständigen deutschen Fußball gelästert.
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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Gast am So 24 Jan 2016, 19:17

Diesen Beitrag spare ich mir für morgen fürs Büro auf Very Happy

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Okudera am So 24 Jan 2016, 19:26

Na prima, hinter uns wurde fleißig gesiegt : Frankfurt, Bremen, Stuttgart, Ingolstadt, Darmstadt.


.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Ingolstädter am So 24 Jan 2016, 20:49

Litti schrieb: Der FC spielt in der Rückrunde gegen den Abstieg und nichts anderes.


Der FC spielt seit dem ersten Spieltag gegen den Abstieg! Ansonsten fand ich Deinen Beitrag, wie eigentlich immer, ganz okay.
Ich hab mich ohnehin nie an den Euro-Spekulationen beteiligt, obwohl ja Wolfsburg, Mainz, Schalke, Gladbach und Leverkusen voll für uns gespielt haben Smile Der Rückstand zu den lukrativen Plätzen ist somit nicht größer geworden Very Happy Very Happy Very Happy
Natürlich können wir mit einer Minusserie schnell da hinten rein rutschen und am Ende 96 in die 2. Liga begleiten. Graf hat ja das Tabellenorakel schon befragt und uns den Untergang mehr oder weniger vorausgesagt, wie er das immer tut.
Ich sah den FC nicht ganz so trostlos. Aber Fakt ist, dass Bremen und Stuttgart nicht wie Abstiegskandidaten aufgetreten sind und Frankfurt Dank der Blödheit der Wölfe noch siegen konnte. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen werden, denn 24 Punkte holste nicht einfach so mit einer Gurkentruppe.....
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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Graf am So 24 Jan 2016, 21:45

Im Express-Forum trauen sich schon viele darauf hinzuweisen, dass der Ösipitter gar keine Kleider an hat..

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Gast am So 24 Jan 2016, 22:33

Ist doch super hier, alles wie gehabt: Modeste ein Versager, Ujah war viel besser, der Trainer eine Lusche, das Management Vollpfosten und wir steigen ab. Adieu FC.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Plissken am So 24 Jan 2016, 23:16

Immer ruhig. War halt kein gutes Spiel. Enttäuschung zum Auftakt daher groß.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Erftstadtgeißbock am Mo 25 Jan 2016, 06:35

Stuttgart am Anfang das bessere Team. Dann der Elfmeter. Wieder einmal miserabel von Modeste geschossen. Trotzdem die Führung. Danach unsere beste Phase. Bis zu dem Blackout von Olkowski. Schlafwagenpass wie Brecko in seinen schlechtesten Zeiten. Dann ist Kostic mit Ball wesentlich schneller als er. Horn mit einer Riesenparade gegen Werner. Leider waren unsere restlichen Abwehrspieler in diesem Moment auch eingeschlafen. Die Führung der Stuttgarter wieder einmal durch einen Eckball. Wobei Horn auch gerne mal die Linie verlassen darf. Aber die Strafraumbeherschung ist nichts sein Spiel. Ich frage mich wieso bei uns die Eckbälle immer vom Tor weg getreten werden. Für mich auch immer mit dem falschen Fuß. Wie man die Ecke mit Schnitt zum Tor bringt hat Didavi eindrucksvoll gezeigt. Wobei die Ecken von Jojic besser waren. Das dritte Tor durch eine geniale Einzelleistung von Rupp. In den letzten fünf Minuten hatten wir dann noch vier hochkarätige Torchancen. Jeweils ein Kopfball von Modeste und von Maroh. Beide leider kläglich vergeben. Dann noch Modeste mit dem Fuß nach einer klasse Vorlage von Zoller. Leider blieb der Ball an der Hacke von Tyton hängen.  Zum Schluss noch Osako völlig frei vor Tyton. Aber Osako ist leider kein Torjäger. Mladenovic fand ich nach seiner Einwechslung richtig gut. Den würde ich gerne von Anfang an sehen.

Nach den Sonntagspielen muss man erkennen dass der Weg nach unten genauso kurz ist wie der Weg nach oben.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Erftstadtgeißbock am Mo 25 Jan 2016, 07:02

Okudera schrieb:Na prima, hinter uns wurde fleißig gesiegt : Frankfurt, Bremen, Stuttgart, Ingolstadt, Darmstadt.
.
Yep. Nach den Sonntagspielen war ich erst richtig bedient. Das passte in das versaute Wochenende.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Uan am Mo 25 Jan 2016, 10:18

Wasser auf die Mühlen eines einzelnen hauptberuflichen Miesmachers, der sich nach tollen Spielen des EffZeh eher im Keller verkriecht und der vornehmen, englischen Barblässe frönt, ein notwendiger, wichtiger und beizeiten kommender Hemmschuh auf den Gleisen derer, die den TEE EffZeh im Herbst internationale Ziele ansteuern sahen.

Ich bin nach wie vor der Meinung, internationales Geschäft wäre zu früh und würde dem EffZeh eher schaden denn nutzen. Warum? Siehe Samstag. Hier meine ich, ohne den VfB in irgendeiner Form zu Nahe treten oder seine hervorragende, geschlossene Mannschaftsleistung irgendwie schmälern zu wollen, das die Mannschaften, die sich für den internationalen Vergleich qualifiziert haben werden, das, was der VfB Samstag gezeigt hat, auch im Repertoire haben - und vielleicht sogar noch besser. Wie vernichtend sich teilweise die Kritiken nach dem dann doch verlorenen Spiel des Rückrundenauftakts lesen, ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass die schreibende Zunft überhaupt keinen Gedanken an eine Niederlage verschwendet hatte und da nun die Negativserie Daheim gegen Stuttgart doch nicht gerissen ist, das auch zwangsläufig zum Untergang des Vereins führen werde.
Fakt ist: ein Spiel ist verloren gegangen, ein Spiel, in dem uns die Schwaben in jeder Hinsicht überlegen waren, was man neidlos anerkennen muss.
Fakt ist auch, das wenn sie so weiter spielen, sie absteigen werden. Ja, keine Frage. Nur: was soll diese Frage am 18ten Spieltag? Es folgen noch 16 Spieltage, 16 Möglichkeiten und 16 Punkte zu erzielen. Das werden sie und sie werden souverän die Klasse halten.
Ausser, das ein Spiel verloren wurde, ist gar nichts passiert.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Graf am Mo 25 Jan 2016, 10:33

Aber man kann doch ruhig konstatieren, dass andere Mannschaften zumindest gefühlt daheim mit viel mehr Biss und Aggressivität auftreten als wir. Wir hatten ja auch nur eine ruhige Winterpause, da uns die Dortmunder in den letzten 15 Minuten durch Abspielfehler (!) noch zwei Tore ermöglicht haben. Herausgespielte Chancen gab es da ja eher nicht. Sonst hätten (ja, ja, ich weiß) wir gerade mal 21 Punkte, mit PS ware nicht verlängert worden und wir stünden bereits JETZT (anstatt wohl erst nächsten Samstag..) mit dem Rücken zur Wand. Wir sollten uns die Lage nicht schönreden..

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Gast am Mo 25 Jan 2016, 10:46

Uan Deinen Beitrag kann ich voll unterschreiben.
Einzige Anmerkung
.....ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass die schreibende Zunft überhaupt keinen Gedanken an eine Niederlage verschwendet hatte.......
Diese Gedanken hatte die Mannschaft in den ersten 15 Min auch.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von kim am Mo 25 Jan 2016, 12:07

Klar ist man hinterher immer schlauer, aber mE hat die Trainerbank es diesmal überhaupt nicht geschafft, durch taktische Maßnahmen bzw. Einwechslungen den Spielverlauf zu korrigieren. Wobei der erste Wechsel (Zoller für Olkowski) direkt nach dem 1:2 noch Sinn hatte, war der Wechsel Jojic für Vogt völlig daneben. Statt mit zB Gerhardt das kämpferische Element im MF zu stärken, kam mit Jojic ein Stehgeiger. Vogt spielte wie gewohnt mit Licht und Schatten, aber nicht so schlecht, dass er raus musste. Osako wurde immer platter und obwohl er auch mehrere gefällige Aktionen hatte,  bestätigte auf der anderen Seite er auch immer wieder seine bisherigen Auftritte: je näher er zum gegnerischen Tor kommt, um so fickeriger und zweikampfschwächer ist er. Stellvertretend seine versiebte Chance in der Nachspielzeit.
Die linke Seite mit Hector/Bittencourt war offensiv ziemlich abgemeldet (wobei ich die taktischenn Feinheiten, die Litti beschreibt so nicht erkannt habe) - da hätte ich schon zur Halbzeit Mladenovic probiert, aber eher hinter Hector.
Eine ganz blöde, selbst verschuldete und daher überflüssige Niederlage, denn Stuttgart war keinesweg so zwingend. Sie haben die Einladungen zu den ersten beiden Toren angenommen und beim dritten den Kollektivschlaf der FC-Abwehr genutzt, sonst fiel mir nicht viel auf bei den. Und der FC gab das Spiel komplett aus der Hand, obwohl mit dem 1:0 alles so optimal anfing.

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von Uan am Mo 25 Jan 2016, 12:46

Graf schrieb:Aber man kann...

Jau ey, Mann kann viel, Mann kann es zum Beispiel auch mit Dieter Nuhr halten:"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ... Fresse halten!"
So kann Mann sich dann auch bemühen, den anderen nicht so grenzenlos auf den Sack zu gehen...

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von bodensee57 am Mo 25 Jan 2016, 16:33

Hallo Leute

wir sind in der Abwehr auf rechts anfälliger als letzte Saison und bei Ecken und Standards sind wir in der Innenverteidigung
anfälliger ohne Sörensen. Darum würde ich hinten mit Dreierkette spielen. Wir hätten einen Kopfballstarken Innenverteidiger mehr
und eine Absicherung für Risse. Die guten Spiele haben wir auch fast immer gemacht wenn Gerhardt gespielt hat.
Gegen Dortmund war auch unser Angriff ohne Modeste viel Variantenreicher und nicht so leicht ausrechenbar.
Lehmann hat etliche Löcher in der Abwehr zugelaufen , ihn würde ich auf jeden Fall spielen lassen.

Gruß vom bodensee

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von kim am Mo 25 Jan 2016, 18:52

bodensee57 schrieb:Hallo Leute

...
Gegen Dortmund war auch unser Angriff ohne Modeste viel Variantenreicher und nicht so leicht ausrechenbar.
...

Gruß vom bodensee

Am meisten tricky ist die Variante ohne Modeste, wenn dann sogar ein Tor schießt! Very Happy


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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

Beitrag von bodensee57 am Di 26 Jan 2016, 09:26


Ja Modeste hat ein Tor gemacht - er wurde aber erst spät eingewechselt!


Gruß vom bodensee

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Re: Nachspiel : 1. FC Karneval Köln - VfB Stuttgart

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