Das Ende der Freiheit

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Das Ende der Freiheit

Beitrag von Kaiser am Mi 03 Feb 2016, 03:22

"5000 Euro: Bundesregierung erwägt Obergrenze für Barzahlungen

Darf man Rechnungen ab 5000 Euro bald nicht mehr bar begleichen? Laut einem Zeitungsbericht will die Bundesregierung so Geldwäsche und Terror bekämpfen. Juweliere und Möbelhändler sind dagegen.

Die Bundesregierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Einführung einer Obergrenze für alle Barzahlungen im Inland. Als Arbeitsgröße sei im Bundesfinanzministerium ein Betrag von 5000 Euro im Gespräch, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe). ..."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bargeld-zahlung-bundesregierung-erwaegt-5000-euro-obergrenze-a-1075338.html
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Atze am Mi 03 Feb 2016, 11:48

Welches Ende welcher Freiheit?

Geldwäsche fasst begrifflich all jene Versuche zusammen, Gelder aus illegaler Tätigkeit, z.B. aus Verbrechen, Drogengeschäften oder Steuerhinterziehung in den legale Geldkreislauf einzuführen.

Die Pläne der Bundesregierung dienen lediglich dazu, Schlupflöcher für die Geldwäsche engmaschiger und damit Kriminellen das Leben etwas komplizierter zu gestalten.

Wer dieses Vorhaben als "Ende der Freiheit" diffamiert, betreibt bestenfalls Lobbyarbeit für Verbrecher.

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Flavius Maximus am Mi 03 Feb 2016, 12:16

Atze schrieb:Welches Ende welcher Freiheit?

Geldwäsche fasst begrifflich all jene Versuche zusammen, Gelder aus illegaler Tätigkeit, z.B. aus Verbrechen, Drogengeschäften oder Steuerhinterziehung in den legale Geldkreislauf einzuführen.

Die Pläne der Bundesregierung dienen lediglich dazu, Schlupflöcher für die Geldwäsche engmaschiger und damit Kriminellen das Leben etwas komplizierter zu gestalten.

Wer dieses Vorhaben als "Ende der Freiheit" diffamiert, betreibt bestenfalls Lobbyarbeit für Verbrecher.

Das ist zwar richtig, aber die gesetzlichen Versuche dies schwerer zu machen, führen zumindest für Unternehmen zu einem hohen bürokratischen Aufwand, siehe die Bestimmungen über Zahlungen > 20.000, wo derjenige welcher dem Empfänger viel ausfüllen darf. Die Insolvenzverwerter sind ganz begeistert. Das BL Thüringen ist da wohl federführend zZt.

Nebenbei, man muss nicht alles auf die Goldwaage legen.
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Atze am Mi 03 Feb 2016, 12:38

Liegt die Grenze mittlerweile nicht bei 15.000? Private Unternehmen waren bisher von der geltenden Obergrenze eigentlich gar nicht betroffen m.W.n., lediglich Banken und Kreditinstitute. Die wiederum müssen über Bareinzahlugen > Obergrenze lediglich eine Verdachtsanzeige an die zuständige Clearingstelle der Staatsanwaltschaft einreichen die dann...düpdidüp...2 oder 3 Tage Zeit hat diesen Verdacht auf Geldwäsche zu einem Ermittlungsverfahren zu konkretisieren.

Es liegt also auf der Hand, dass die lediglich Stichproben ziehen, die zumeist ergebnislos adacta gelegt werden... :-)

Bislang kann man jedenfalls weiterhin seinen Ferrari, seine neue Villeninneneinrichtung, seine Segeljacht, die Gebutstagsfeier im Edelpuff, Jetons im Casino etc. meldungsfrei aus dem Geldkoffer bezahlen. :-)

Ansonsten muss man diese Überlegung der Bundesregierung sicher nicht zum "Ede der freiheit" hochjazzen. Dacor! :-)

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Flavius Maximus am Mi 03 Feb 2016, 13:02

Atze schrieb:Liegt die Grenze mittlerweile nicht bei 15.000? Private Unternehmen waren bisher von der geltenden Obergrenze eigentlich gar nicht betroffen m.W.n., lediglich Banken und Kreditinstitute. Die wiederum müssen über Bareinzahlugen > Obergrenze lediglich eine Verdachtsanzeige an die zuständige Clearingstelle der Staatsanwaltschaft einreichen die dann...düpdidüp...2 oder 3 Tage Zeit hat diesen Verdacht auf Geldwäsche zu einem Ermittlungsverfahren zu konkretisieren.

Es liegt also auf der Hand, dass die lediglich Stichproben ziehen, die zumeist ergebnislos adacta gelegt werden... :-)

Bislang kann man jedenfalls weiterhin seinen Ferrari, seine neue Villeninneneinrichtung, seine Segeljacht, die Gebutstagsfeier im Edelpuff, Jetons im Casino etc. meldungsfrei aus dem Geldkoffer bezahlen. :-)

Ansonsten muss man diese Überlegung der Bundesregierung sicher nicht zum "Ede der freiheit" hochjazzen. Dacor! :-)

Gerade in der Insolvenzverwertung wird bei Versteigerungen auch gerne Bargeld genommen und wenn es sich um größere Posten handelt, sind 20.000 nix. Wie gesagt, der Käufer darf dann vorher einen schöne Strip hinlegen, ansonsten darfst du nicht an ihn vertickern.
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Paddy59 am Mi 03 Feb 2016, 16:57

Zur Eindämmung der Bareinzahlungen von kriminellen Organisationen jedweder Art-über IS-Mafia-Rotlicht etc. finde ich die Maßnahme gut. Atze-die Grenze liegt mE noch bei 20.000.

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Mi 03 Feb 2016, 18:17

Die Gefahr besteht doch darin, dass das ganze wahrscheinlich nur ein Einstieg sein wird. Und nach einer Schonfrist von ca. 2 Jahren wird die Summe dann einfach weiter abgesenkt. In anderen europäischen Staaten war genau das der Fall. In Frankreich und Italien beispielsweise beträgt die Grenze nur noch 2.000 €. Und wenn man sich klar macht, dass führende Banker (z.B. der CEO der DB) und auch System-Wirtschaftswissenschaftler wie Herr Bofinger den Kampf gegen das Bargeld längst aufgenommen haben, dann kann man diese Befürchtung zu Recht haben. Dass die Bankster daran ein Interesse haben, ist hinlänglich bekannt, denn wenn das Bargeld abgeschafft wäre, könnte es nicht mehr zu Bankruns kommen und das perverse System wäre gerettet. Und die Menschen endgültig zu Sklaven degradiert. Und der Staat hätte den absoluten Zugriff zur endlosen Besteuerung seiner Untertanen. Nein, diese Entwicklung ist m. E. nicht gut, wenngleich natürlich zunächst nur die Wenigsten von uns davon direkt betroffen wären. Wer zahlt schon Rechnungen größer 5 T€ in bar...

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Rambo am Mi 03 Feb 2016, 18:20

Druide schrieb:Die Gefahr besteht doch darin, dass das ganze wahrscheinlich nur ein Einstieg sein wird. Und nach einer Schonfrist von ca. 2 Jahren wird die Summe dann einfach weiter abgesenkt. In anderen europäischen Staaten war genau das der Fall. In Frankreich und Italien beispielsweise beträgt die Grenze nur noch 2.000 €. Und wenn man sich klar macht, dass führende Banker (z.B. der CEO der DB) und auch System-Wirtschaftswissenschaftler wie Herr Bofinger den Kampf gegen das Bargeld längst aufgenommen haben, dann kann man diese Befürchtung zu Recht haben. Dass die Bankster daran ein Interesse haben, ist hinlänglich bekannt, denn wenn das Bargeld abgeschafft wäre, könnte es nicht mehr zu Bankruns kommen und das perverse System wäre gerettet. Und die Menschen endgültig zu Sklaven degradiert. Und der Staat hätte den absoluten Zugriff zur endlosen Besteuerung seiner Untertanen. Nein, diese Entwicklung ist m. E. nicht gut, wenngleich natürlich zunächst nur die Wenigsten von uns davon direkt betroffen wären. Wer zahlt schon Rechnungen größer 5 T€ in bar...

Ich.

Ich habe z.B. jedes meiner Autos Cash beim Händler bezahlt. Das ist allerdings eine wirklich Interessante Vorführung, wenn man 50.000€ in 100€-Scheinen bezahlt. Smile
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Mi 03 Feb 2016, 18:44

Wenn das Ende des Bargelds gekommen sein sollte, dann können die Banken ungehindert nach den Kundeneinlagen greifen, um sich zu sanieren...

Hier ein interessanter Artikel aus dem Goldseitenblog zu diesem Thema:

http://www.goldseitenblog.com/tim_schieferstein/index.php/2016/01/31/banken-greifen-nach-den-kundeneinlagen

Ich weiß schon, warum ich mein Konto in D am Monatsende im Wesentlichen abräume und warum man Konten in anderen, Nicht-EU-Staaten haben sollte... Ich empfehle Kanada und die Schweiz... Natürlich beim Finanzamt offiziell deklariert...

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Paddy59 am Mi 03 Feb 2016, 19:39

Das ging ja fix-Admin!
Denke das dieser (Schach)Zug auf Dauer der Qualität des Forums gut tun wird!

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Paddy59 am Mi 03 Feb 2016, 19:42

Druide schrieb:Wenn das Ende des Bargelds gekommen sein sollte, dann können die Banken ungehindert nach den Kundeneinlagen greifen, um sich zu sanieren...

Hier ein interessanter Artikel aus dem Goldseitenblog zu diesem Thema:

http://www.goldseitenblog.com/tim_schieferstein/index.php/2016/01/31/banken-greifen-nach-den-kundeneinlagen

Ich weiß schon, warum ich mein Konto in D am Monatsende im Wesentlichen abräume und warum man Konten in anderen, Nicht-EU-Staaten haben sollte... Ich empfehle Kanada und die Schweiz... Natürlich beim Finanzamt offiziell deklariert...

Naja-bei mir ist am Monatsende nicht mehr viel abzuräumen...
Nichtsdestotrotz dürften die Zinsen hier oder dort - außerhalb des Euroraumes- höher sein ; bleibt nur das Währungsrisiko ;-)

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Mi 03 Feb 2016, 19:55

Paddy59 schrieb:
Druide schrieb:Wenn das Ende des Bargelds gekommen sein sollte, dann können die Banken ungehindert nach den Kundeneinlagen greifen, um sich zu sanieren...

Hier ein interessanter Artikel aus dem Goldseitenblog zu diesem Thema:

http://www.goldseitenblog.com/tim_schieferstein/index.php/2016/01/31/banken-greifen-nach-den-kundeneinlagen

Ich weiß schon, warum ich mein Konto in D am Monatsende im Wesentlichen abräume und warum man Konten in anderen, Nicht-EU-Staaten haben sollte... Ich empfehle Kanada und die Schweiz... Natürlich beim Finanzamt offiziell deklariert...

Naja-bei mir ist am Monatsende nicht mehr viel abzuräumen...
Nichtsdestotrotz dürften die Zinsen hier oder dort - außerhalb des Euroraumes- höher sein ; bleibt nur das Währungsrisiko ;-)

Die Zinsen sind in der Schweiz und in Kanada ebenfalls mickrig, da gibt es keine Unterschiede. Schweizer Banken bieten auch €-Konten an, das ist kein Problem und Du hast kein Währungsrisiko.
In Kanada hast Du natürlich ein Währungsrisiko, aber wir haben da ja auch ein kleines Grundstück am See und wollen da bauen, wir brauchen also ein Konto in can-$.

Beide Staaten haben den Vorteil, dass es noch liberale westliche Demokratien sind, in denen der Rechtsstaat noch nicht mit Füßen getreten wird. Die Rechtssicherheit ist eben eine andere. Insofern machen solche Konten sehr viel Sinn, auch für kleinere Summen. Ich bin auch kein Krösus, aber umso wichtiger war es, die hart erarbeiteten Penunzen vor dem Zugriff der Staatskrake zu schützen.

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Rambo am Mi 03 Feb 2016, 19:58

Und es gibt das Risiko, dass Du Dein Geld nicht mehr zurückbekommst.
Frag mal ein paar Griechen. Die können Dir das genauer erklären.

Die einzigen Wertaufbewahrungsmittel ohne Emittentenrisiko sind Gold und Silber.
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Mi 03 Feb 2016, 20:02

Rambo schrieb:Und es gibt das Risiko, dass Du Dein Geld nicht mehr zurückbekommst.
Frag mal ein paar Griechen. Die können Dir das genauer erklären.

Die einzigen Wertaufbewahrungsmittel ohne Emittentenrisiko sind Gold und Silber.

Vom Grundsatz her hast Du recht, ein Restrisiko bleibt. Und nur Gold und Silber haben kein Kontrahentenrisiko.
Liegt aber auch beides im Depot, ausserhalb des Bankensystems... :-)

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Mi 03 Feb 2016, 21:49


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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Kaiser am Do 04 Feb 2016, 11:47

"Jetzt wird’s ernst: Bargeldverbot ante portas

Im »War on Cash« machen die Bargeldgegner mobil. Auch in Deutschland drohen zunächst Barzahlungshöchstgrenzen. Gleichzeitig könnten schon bald die 500-Euro-Noten abgeschafft werden. Angeblich, um die Kriminalität und den Terrorismus zu bekämpfen. Doch das sind billige Scheinargumente. Was wirklich dahintersteckt, lesen Sie im folgenden Beitrag. ..."

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-brueckner/jetzt-wird-s-ernst-bargeldverbot-ante-portas.html
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Paddy59 am Do 04 Feb 2016, 14:17


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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Do 04 Feb 2016, 21:51

Der "War on Cash" wird unvermindert weitergehen, wobei das in Mitteleuropa nicht so schnell erfolgreich sein wird. In D werden immer noch 85% der Rechnungen bar gezahlt, so schnell wird das nicht funktionieren. Aber die Tendenzen sind natürlich deutlich erkennbar. Und unsere Berufsverbrecher in Berlin reihen sich jetzt in diese "Internationale" mit ein...

Da sind z. B. die Schweden schon weitaus weiter, was jetzt aber nicht mit Fortschrittlichkeit verwechselt werden darf...
Und ich habe die Hoffung noch nicht aufgegeben, dass vor allem die Franzosen dann die Jakobiner-Mützen aufsetzen, die Mistgabeln rausholen und mal eine ordentliche Party auf den Champs-Élysées zwischen Palce de la Concorde und dem Place-Charles-de-Gaulle veranstalten... Very Happy

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Paddy59 am Do 04 Feb 2016, 23:51

Druide schrieb:Der "War on Cash" wird unvermindert weitergehen, wobei das in Mitteleuropa nicht so schnell erfolgreich sein wird. In D werden immer noch 85% der Rechnungen bar gezahlt, so schnell wird das nicht funktionieren. Aber die Tendenzen sind natürlich deutlich erkennbar. Und unsere Berufsverbrecher in Berlin reihen sich jetzt in diese "Internationale" mit ein...

Da sind z. B. die Schweden schon weitaus weiter, was jetzt aber nicht mit Fortschrittlichkeit verwechselt werden darf...
Und ich habe die Hoffung noch nicht aufgegeben, dass vor allem die Franzosen dann die Jakobiner-Mützen aufsetzen, die Mistgabeln rausholen und mal eine ordentliche Party auf den Champs-Élysées zwischen Palce de la Concorde und dem Place-Charles-de-Gaulle veranstalten... Very Happy

Zumal man nie wird verhindern können, das Privatleute weiterhin-untereinander-alles Bar begleichen sofern sie es möchten.Sh.Rambo mit dem Barkauf der PKW.
Bei der Konstellation Geschäftsleute untereinander bzw Geschäftsleute / Private sieht das schon anders aus; da wären mehr Kontrollmöglichkeiten gegeben.

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Fr 05 Feb 2016, 09:30


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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Okudera am Fr 05 Feb 2016, 11:38

In Deutschland gibt es im Gegensatz zu den USA oder auch zu Frankreich keine ausgeprägte Kartenkultur. Das Bargeld hat bei uns einen weitaus höheren Stellenwert. In absehbarer Zeit sehe ich da keine durchschlagende Veränderung - trotz möglicher Obergrenzen bei den Beträgen. Beim Bäcker, Metzger, Blumenladen, im Büdchen oder in der Kneipe bleibt alles, wie es ist.


.

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(der von mir geschätzte Historiker Heinrich-August Winkler zur Flüchtlingsproblematik)
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Fr 05 Feb 2016, 20:17

Warum der Kampf ums Bargeld wichtig ist und geführt werden muss; ein schöner Artikel von Thorsten Polleit:

http://www.misesde.org/?p=11929

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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Kaiser am So 07 Feb 2016, 01:09

"Bargeld ist Freiheit

Machen wir uns nichts vor: Die interessierten Kreise werden alles daran setzen das Bargeld abzuschaffen, eben weil es ein Vehikel wirtschaftlicher und politischer Freiheit ist. - Für die Politik ginge ohne Bargeld ein Traum in Erfüllung. ..."

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/64862-bargeld-ist-freiheit
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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Mo 08 Feb 2016, 19:35


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Re: Das Ende der Freiheit

Beitrag von Druide am Di 09 Feb 2016, 20:59


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