ULTRA-Diskussionsthread

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Kaiser am Mi 15 Jul 2015, 20:42

Wißt Ihr, ob der FC diese Typen mit einem Hausverbot belegt oder nicht, ist allein Sache des FC.

Aber irgendwelche Straf- oder Zivilrechtlichen Konseqeuenzen zu fordern für einen Vorfall, bei dem nichts kaputtgegangen ist und bei dem niemand verletzt wurde finde ich ein wenig daneben.

Dh.: Wenn der FC entscheidet, dass die Malermeister in Zukunft draußen bleiben, habe ich damit genau kein Problem.

Wenn allerdings die DFL-Konventionalstrafe auf die paar Typen umgelegt wird, die man da erwischt hat, dann schon.

Denn diese Strafe resultiert nicht aus irgendeinem realen Schaden für irgendjemanden, sondern lediglich aus einer freiwilligen Vereinbarung des FC mit der DFL.
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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Ihrefelder Jung am Mi 15 Jul 2015, 20:52

Kaiser schrieb:Wißt Ihr, ob der FC diese Typen mit einem Hausverbot belegt oder nicht, ist allein Sache des FC.

Aber irgendwelche Straf- oder Zivilrechtlichen Konseqeuenzen zu fordern für einen Vorfall, bei dem nichts kaputtgegangen ist und bei dem niemand verletzt wurde finde ich ein wenig daneben.


Ich fordere keine Konsequenzen für Dinge, die nicht geschehen sind, nur für geschehene :-)
Ich trete keinem Schützenverein bei, wenn ich gegen Waffen bin. Ich ziehe mir keinen Overall an, wenn die, die das auch tun, zum Großteil gewaltbereite Deppen sind.


Zuletzt von Ihrefelder Jung am Do 16 Jul 2015, 09:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Kaiser am Mi 15 Jul 2015, 20:55

Jitt et he eijentlich en Peace-Smiley?


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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Ihrefelder Jung am Mi 15 Jul 2015, 20:57

Kaiser schrieb:Jitt et he eijentlich en Peace-Smiley?
Nemm dat Dinge mit enem Joint :-)


Zuletzt von Ihrefelder Jung am Do 16 Jul 2015, 09:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Gast am Mi 15 Jul 2015, 21:06

Die DFL bestimmt die Bedingungen unter denen der FC BL spielen darf. Diese Bedingungen beinhalten die Verhaltensregeln für Fans. Wer BL spielen will muss damit leben. Wer sich als Hooligan dagen streubt, der schadet den Verein. Wer dem Verein schadet, den bruche mer nit.

Dont't make excuses for nasty people. You can't put a flower in an asshole and call it a vase.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Do 16 Jul 2015, 08:12

Hefferchen tät jetzt sagen: man muss da differenzieren...

Fall A: ICH wäre Chefe von dem imaginären Fanclub "Bravehearts Cologne" (BC), und einige der Jünger täten was tun, was nicht dem Gesetze entspricht, dann würde ich mich auch dagegen wehren, wenn man meinem kompletten Laden versuchen würde, den Saft abzudrehen.

Fall B: Wir vereinbaren ein Kostümspektakel mit Auftritt im Klepperpalast, z.B. in Papieranzügen in ruut-wieß.
Dann darf ich mich naturlement nicht wundern, wenn man meinem Laden an die Gesetzes-Botz geht.

Solange Fall B aber den Boyz nicht nachgewiesen werden kann, erinnere ich gerne an die aktuellsten Reaktionen bei diversen Mopped-Clubs.

Ergo: wen man fängt, der wird gehangen. Das man noch nicht mal ne Hand voll gefangen hat, regt sicherlich zum Nachdenken an, und hat durchaus Potenzial zu Spekulationen jedweder Art. Aus eigenem Erleben weiß ich, dass es durchaus möglich ist, Sperrzäune zu öffnen, deshalb verwundert es doch, dass ausgerechnet bei einem zum Hochsicherheitsrisikospiel hoch sterilisierten Kick keinerlei sichtbare Vorsichtsmaßnahmen in eben diesem - bereits weit im Vorfeld fußballromantisch ausgeleuchteten Block - getroffen wurden.

Nochmal: ca. 30 Leutz waren auf´m Platz.
Es gab lediglich 2 (zwei!) Festnahmen.
Es wurden 45 Stadionverbote ausgesprochen, wovon 6 wieder revidiert wurden.
Dem 1.FC Köln lag zur Personifizierung einer der beiden Festgenommenen lediglich eine 5 Jahre alte "Mitgliederliste" der Boyz vor
Die Strafe der DFL war die Summe einiger Vorfälle gleicher oder ähnlicher Art der Vergangenheit, an denen nicht zwangsläufig die Boyz beteiligt waren.

Dass man im Clubheim der Boyz nach dem Clash am Rudolphplatz Waffen & Co. gefunden hat, hat die DFL nicht zu interessieren, sondern da haben sich  Exekutive und Judikative drum zu kümmern.

Differenziert?
Ich hoffe doch.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Ihrefelder Jung am Do 16 Jul 2015, 11:18

uncle-c.c.a.a. schrieb:Hefferchen tät jetzt sagen: man muss da differenzieren...

Fall A: ICH wäre Chefe von dem imaginären Fanclub "Bravehearts Cologne" (BC), und einige der Jünger täten was tun, was nicht dem Gesetze entspricht, dann würde ich mich auch dagegen wehren, wenn man meinem kompletten Laden versuchen würde, den Saft abzudrehen.

Fall B: Wir vereinbaren ein Kostümspektakel mit Auftritt im Klepperpalast, z.B. in Papieranzügen in ruut-wieß.
Dann darf ich mich naturlement nicht wundern, wenn man meinem Laden an die Gesetzes-Botz geht.

Solange Fall B aber den Boyz nicht nachgewiesen werden kann, erinnere ich gerne an die aktuellsten Reaktionen bei diversen Mopped-Clubs.

Ergo: wen man fängt, der wird gehangen. Das man noch nicht mal ne Hand voll gefangen hat, regt sicherlich zum Nachdenken an, und hat durchaus Potenzial zu Spekulationen jedweder Art. Aus eigenem Erleben weiß ich, dass es durchaus möglich ist, Sperrzäune zu öffnen, deshalb verwundert es doch, dass ausgerechnet bei einem zum Hochsicherheitsrisikospiel hoch sterilisierten Kick keinerlei sichtbare Vorsichtsmaßnahmen in eben diesem - bereits weit im Vorfeld fußballromantisch ausgeleuchteten Block - getroffen wurden.

Nochmal: ca. 30 Leutz waren auf´m Platz.
Es gab lediglich 2 (zwei!) Festnahmen.
Es wurden 45 Stadionverbote ausgesprochen, wovon 6 wieder revidiert wurden.
Dem 1.FC Köln lag zur Personifizierung einer der beiden Festgenommenen lediglich eine 5 Jahre alte "Mitgliederliste" der Boyz vor
Die Strafe der DFL war die Summe einiger Vorfälle gleicher oder ähnlicher Art der Vergangenheit, an denen nicht zwangsläufig die Boyz beteiligt waren.

Dass man im Clubheim der Boyz nach dem Clash am Rudolphplatz Waffen & Co. gefunden hat, hat die DFL nicht zu interessieren, sondern da haben sich  Exekutive und Judikative drum zu kümmern.

Differenziert?
Ich hoffe doch.

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Alles richtig, leven Uncle!
Was ich aber vermisse, ist die Bereitschaft zur Selbstreinigung seitens solcher Gruppierungen. Wenn sich einige der Mitglieder beschweren, sie würden zu unrecht in einen Topf geworfen mit den Tätern, muss doch die Frage erlaubt sein, warum die Distanzierung von Gewalt und Sachbeschädigung nicht programmatisch durch Fixierung in einer Satzung zum Auschluss derer führt, die dennoch so agieren. Da Täter nicht ausgeschlossen, sondern im GEGENTEIL, durch Vermummung und Nichtbenennung von anderen Mitgliedern geschützt werden, liegt es doch nah, dass ein solches Verhalten nicht nur toleriert sondern gewünscht wird.
Wenn dem so ist, sollte der Verein sagen: Menschen, die durch Mitgliedschaft in dieser Vereinigung dokumentieren ein solch vereinsschädigendes Verhalten bis hin zu kriminellen Aktionen gutzuheißen, wollen wir in unserem Stadion nicht. Hausrecht, Stadionverbot, fertig. Ein friedlicher Fan schließt sich so einer Gruppe nicht an. Wer sich da hinter dem Vorwurf der Sippenhaft versteckt, sollte sich lieber seine Freunde einmal genauer ansehen.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Do 16 Jul 2015, 12:06

Ihrefelder Jung schrieb:
Alles richtig, leven Uncle!
Was ich aber vermisse, ist die Bereitschaft zur Selbstreinigung seitens solcher Gruppierungen. Wenn sich einige der Mitglieder beschweren, sie würden zu unrecht in einen Topf geworfen mit den Tätern, muss doch die Frage erlaubt sein, warum die Distanzierung von Gewalt und Sachbeschädigung nicht programmatisch durch Fixierung in einer Satzung zum Auschluss derer führt, die dennoch so agieren. Da Täter nicht ausgeschlossen, sondern im GEGENTEIL, durch Vermummung  und Nichtbenennung von anderen Mitgliedern geschützt werden, liegt es doch nah, dass ein solches Verhalten nicht nur toleriert sondern gewünscht wird.
Wenn dem so ist, sollte der Verein sagen: Menschen, die durch Mitgliedschaft in dieser Vereinigung dokumentieren ein solch vereinsschädigendes Verhalten bis hin zu kriminellen Aktionen gutzuheißen, wollen wir in unserem Stadion nicht. Hausrecht, Stadionverbot, fertig. Ein friedlicher Fan schließt sich so einer Gruppe nicht an. Wer sich da hinter dem Vorwurf der Sippenhaft versteckt, sollte sich lieber seine Freunde einmal genauer ansehen.

So einen Ausschluss z.B. in einer fanclubeigenen Satzung zu verankern wäre durchaus ein einfaches und probates Mittel, um die häufig geforderte "Selbstreinigung" zu praktizieren, da bin ich durchaus bei Dir.

Nicht die Mitgliedschaft "an sich" sollte strafbar sein - wir reden hier ja nicht von der Cosa nostra o.ä. Clubs - sondern das Verhalten als Mitglied dieser Gemeinschaft sollte durch Regeln innerhalb dieser Gemeinschaft mit Konsequenzen belegt sein. Denke dann in erster Linie an Ausschluss aus der Gemeinschaft. Unterstützung der Behörden bei der Aufklärung von Straftaten wäre dann der nächste Ansatz. Aber ich hab grad nen - zugegebener maßen recht ketzerischen - Gedanken: sollte man z.B. die kath. Kirche verbieten, weil es in ihren Reihen pädophile Straftäter gibt?

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Atze am Do 16 Jul 2015, 12:35

Luxembock schrieb:Schlägt mich, ich bin kein Jurist, aber gefühlt ist ja auch noch ein Unterschied zwischen Hausverbot à la Stadionverbot und einer juristischen Bestrafung einer ganzen Gruppe. Ersteres würde ich jetzt nicht als Sippenhaft bezeichnen und bin da ganz beim Ihrefelder. Wer sich so unkenntlich macht und die eigenen bekannten Deppen aus falsch verstandenem Korpsgeist schützt hat eben Pech gehabt. Erst in der Gruppe einen auf dicken Max machen um sich dann nachher polemisch hinter "Sippenhaft " zu verstecken ist ganz armes Kino.

Richtig. Ein Stadionverbot ist lediglich die Ausübung des Hausrechts und keine Strafverfolgung. Insofern ist der Versuch, eine "Sippenhaftung" herbeizuschwadronieren und damit Stadionverbote für auffällig gewordene Fangruppen in die Nähe totalitärer Unterdrückungspraktiken zu rücken auch vollkommener polemischer Unfug.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Atze am Do 16 Jul 2015, 12:39

Ehrlich: Mich interessiert einen Scheißdreck, wer von diesen Boyzz-Armleuchtern mit der linken oder rechten Hand in der Nase bohrt. Mir reichte schon deren Solidarisierungsgetue, um denen allen Hausverbot zu erteilen. :-)

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Do 16 Jul 2015, 13:35

Atze schrieb:Ehrlich: Mich interessiert einen Scheißdreck, wer von diesen Boyzz-Armleuchtern mit der linken oder rechten Hand in der Nase bohrt. Mir reichte schon deren Solidarisierungsgetue, um denen allen Hausverbot zu erteilen. :-)

Wenn das alles ist, was Du in diesem fred beitragen kannst, dann lies doch einfach drüber...

Ansonsten empfehle ich mal ein persönliches Gespräch mit "Betroffenen"...die haben bestimmt ein offenes Ohr für deine Sichtweise, die du ihnen dann ja auf deine lösungsorientierte Art mal rüber bringen kannst.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Gast am Do 16 Jul 2015, 13:46

uncle-c.c.a.a. schrieb:
Atze schrieb:Ehrlich: Mich interessiert einen Scheißdreck, wer von diesen Boyzz-Armleuchtern mit der linken oder rechten Hand in der Nase bohrt. Mir reichte schon deren Solidarisierungsgetue, um denen allen Hausverbot zu erteilen. :-)

Wenn das alles ist, was Du in diesem fred beitragen kannst, dann lies doch einfach drüber...

Ansonsten empfehle ich mal ein persönliches Gespräch mit "Betroffenen"...die haben bestimmt ein offenes Ohr für deine Sichtweise, die du ihnen dann ja auf deine lösungsorientierte Art mal rüber bringen kannst.

Dazu müsste er sich ja aus der westfälischen Diaspora hinaus in die feindliche Welt wagen. Wird also nie passieren.

Auswärts guckt er nur, wenn der FC zu ihm nach Hause kommt. Dann ist er aber der Live-Experte schlechthin.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Luxembock am Do 16 Jul 2015, 14:02

Kaiser schrieb:Jitt et he eijentlich en Peace-Smiley?


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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Ihrefelder Jung am Do 16 Jul 2015, 14:27

Atze schrieb:
Luxembock schrieb:Schlägt mich, ich bin kein Jurist, aber gefühlt ist ja auch noch ein Unterschied zwischen Hausverbot à la Stadionverbot und einer juristischen Bestrafung einer ganzen Gruppe. Ersteres würde ich jetzt nicht als Sippenhaft bezeichnen und bin da ganz beim Ihrefelder. Wer sich so unkenntlich macht und die eigenen bekannten Deppen aus falsch verstandenem Korpsgeist schützt hat eben Pech gehabt. Erst in der Gruppe einen auf dicken Max machen um sich dann nachher polemisch hinter "Sippenhaft " zu verstecken ist ganz armes Kino.

Richtig. Ein Stadionverbot ist lediglich die Ausübung des Hausrechts und keine Strafverfolgung. Insofern ist der Versuch, eine "Sippenhaftung" herbeizuschwadronieren und damit Stadionverbote für auffällig gewordene Fangruppen in die Nähe totalitärer Unterdrückungspraktiken zu rücken auch vollkommener polemischer Unfug.

Exakt so sieht es aus, diese Argumentation ist ungültig und somit inakzeptabel.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Ihrefelder Jung am Do 16 Jul 2015, 14:31

radrennbahn schrieb:
uncle-c.c.a.a. schrieb:
Atze schrieb:Ehrlich: Mich interessiert einen Scheißdreck, wer von diesen Boyzz-Armleuchtern mit der linken oder rechten Hand in der Nase bohrt. Mir reichte schon deren Solidarisierungsgetue, um denen allen Hausverbot zu erteilen. :-)

Wenn das alles ist, was Du in diesem fred beitragen kannst, dann lies doch einfach drüber...

Ansonsten empfehle ich mal ein persönliches Gespräch mit "Betroffenen"...die haben bestimmt ein offenes Ohr für deine Sichtweise, die du ihnen dann ja auf deine lösungsorientierte Art mal rüber bringen kannst.

Dazu müsste er sich ja aus der westfälischen Diaspora hinaus in die feindliche Welt wagen. Wird also nie passieren.

Auswärts guckt er nur, wenn der FC zu ihm nach Hause kommt. Dann ist er aber der Live-Experte schlechthin.
Diese "Betroffenen" hätten bestimmt schlagkräftige Argumente und disqualifizierten sich automatisch für einen Stadionbesuch :-)

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Fr 17 Jul 2015, 08:53

Ihrefelder Jung schrieb:
Diese "Betroffenen" hätten bestimmt schlagkräftige Argumente und disqualifizierten sich automatisch für einen Stadionbesuch :-)

Na ja, weißt Du, ich kenne so ein zwei Jungs aus dem Umfeld der Boyz...und wenn Dir aus total unberechtigtem Grunde auf einmal ein Stadionverbot ins Haus flattert, obwohl Du an diesem Spieltag noch nicht mal in der Nähe des betreffenden Stadions warst... Es hat schon Geschmäckle, wenn Dir nicht eine Beteiligung nachgewiesen wird, sondern Du Deine Unschuld beweisen musst.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Atze am Fr 17 Jul 2015, 10:37

uncle-c.c.a.a. schrieb:
Atze schrieb:Ehrlich: Mich interessiert einen Scheißdreck, wer von diesen Boyzz-Armleuchtern mit der linken oder rechten Hand in der Nase bohrt. Mir reichte schon deren Solidarisierungsgetue, um denen allen Hausverbot zu erteilen. :-)

Wenn das alles ist, was Du in diesem fred beitragen kannst, dann lies doch einfach drüber...

Ansonsten empfehle ich mal ein persönliches Gespräch mit "Betroffenen"...die haben bestimmt ein offenes Ohr für deine Sichtweise, die du ihnen dann ja auf deine lösungsorientierte Art mal rüber bringen kannst.

Na ja, bei diesem "Gespräch" würde ich zumindest nicht ganz so schmuddelig aussehen wie jemand, der Gefallen daran findet, seinen Kopf zwischen Boyzz-Pobacken zu zwängen und dem bei seinen gewaltaffinen Phantasien der Schritt feucht zu werden scheint. :-)

Ansonsten sind die Boyzz keine Opfer, zu der sie sich und ihre Symphatisanten hochstilisieren, sondern eine Tätergruppierung, die über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder durch Mitbeteiligung an Aktionen aufgefallen ist, die den Verein in Misskredit gebracht und ihn richtig Schotter gekostet haben. Und ein Stadionverbot ist keine staatliche Strafmaßnahme, sondern die Verwirklichung eines privaten Hausrechts. Motto: Wir müssen nicht jeden reinlassen, der sich so gar nicht zu benehmen weiß.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Gast am Fr 17 Jul 2015, 10:41

Wenn du FREIWILLIG einer Verbindung angehörst, die absichtlich und geplant Taten begeht, die dem FC Schaden zufügen. Dann sollte sich der FC von dir trennen, alles andere wäre absurt.

Wenn der FC Ligabetrieb spielen will, dann hat er sich den Regeln des Veranstalters zu beugen und ggf. Strafen zu blechen, die dieser nach den Regeln erlässt.

Wenn der FC das schädigende Verhalten von erstgenannten Verbindungen zum Anlass nimmt sich seine Schäden zurückerstatten zu lassen, vonderen Mitgliedern, dann ist das nachvollziehbar.

Wenn der Codex der Verbindungen den Schutz der Täter bedeutet, dann sollten alle Mitglieder dieser Verbindungen vom Ligabetrieb des FC ausgeschlossen werden. Mitwisserschaft und Vertuschung sin genau so zu ahnden wie Täterschaft.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Atze am Fr 17 Jul 2015, 11:10

Das Problem ist ja auch nicht nur auf den FC beschränkt. Meine Schwägerin z.B. suchte bei dem Testspiel einen Stand mit FC-Fanartikeln. Wir erläuterten ihr, dass man so etwas in Auswärtsstadien nicht findet... Unverdrossen steuerte sie den VfL-Fanshop an, um da nach FC-Utensilien (Plüsch-Geissbock o.ä.) Ausschau zu halten. Im Shop "erklärte" man ihr dann, dass solch ein Stand sofort von den Ultras abgeräumt würde... :-/

Ich will solch ein Gesindel nicht im Stadion haben und ich findes es widerlich, wie deren anmaßendes und immer wieder auch kriminelles Verhalten noch romantisiert wird.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Fr 17 Jul 2015, 12:06

Atze schrieb:
uncle-c.c.a.a. schrieb:
Atze schrieb:Ehrlich: Mich interessiert einen Scheißdreck, wer von diesen Boyzz-Armleuchtern mit der linken oder rechten Hand in der Nase bohrt. Mir reichte schon deren Solidarisierungsgetue, um denen allen Hausverbot zu erteilen. :-)

Wenn das alles ist, was Du in diesem fred beitragen kannst, dann lies doch einfach drüber...

Ansonsten empfehle ich mal ein persönliches Gespräch mit "Betroffenen"...die haben bestimmt ein offenes Ohr für deine Sichtweise, die du ihnen dann ja auf deine lösungsorientierte Art mal rüber bringen kannst.

Na ja, bei diesem "Gespräch" würde ich zumindest nicht ganz so schmuddelig aussehen wie jemand, der Gefallen daran findet, seinen Kopf zwischen Boyzz-Pobacken zu zwängen und dem bei seinen gewaltaffinen Phantasien der Schritt feucht zu werden scheint. :-)

Ansonsten blablablubbnixneuesdazu...

Im Gegensatz zu dir hab´ ich mich differenziert genug damit auseinander gesetzt, um mich hier nicht von dir beleidigen lassen zu müssen, do Schleimdrisser!
do bes ene mömmesdriehende Renomierstengel, jangk ens drieße, do Herringsbändijer för Ärme.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Fr 17 Jul 2015, 12:07

Atze schrieb:...und ich findes es widerlich, wie deren anmaßendes und immer wieder auch kriminelles Verhalten noch romantisiert wird.

Wo denn?

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von Gast am Fr 17 Jul 2015, 15:01

uncle-c.c.a.a. schrieb:
Ihrefelder Jung schrieb:
Diese "Betroffenen" hätten bestimmt schlagkräftige Argumente und disqualifizierten sich automatisch für einen Stadionbesuch :-)

Na ja, weißt Du, ich kenne so ein zwei Jungs aus dem Umfeld der Boyz...und wenn Dir aus total unberechtigtem Grunde auf einmal ein Stadionverbot ins Haus flattert, obwohl Du an diesem Spieltag noch nicht mal in der Nähe des betreffenden Stadions warst... Es hat schon Geschmäckle, wenn Dir nicht eine Beteiligung nachgewiesen wird, sondern Du Deine Unschuld beweisen musst.

Dazu ein paar Gedanken von mir:
Wen ich mich recht erinnere, wurden Stadionverbote gegen nachweislich abwesende Boyz zurück genommen. Jeder von ihnen hatte die Möglichkeit, seine „Unbeteiligung“ darzulegen.
Trotzdem stellt ein solches Vorgehen der FC-Führung natürlich eine fragwürdige Umkehrung der Beweislast dar.

Für mich stellt sich aber die Frage, warum das Präsidium/die Geschäftsführung so gehandelt haben? Die mediale Wirkung dieses Platzsturms war übergroß und stellte eine Steigerung dar. Vorher waren Duisburg, Düsseldorf, Trier usw. .Jedesmal konnte die Vereinsführung nur drohen, konkrete Maßnahmen waren aufgrund der (zu diesem Zwecke beabsichtigten!) Vermummung „verunmöglicht“. Zudem drohten aufgrund des Bewährungszustandes Strafen des DFB. Jetzt kam in MG eine weitere Steigerung, das einzig wirksame Mittel (persönliche Verantwortung nach Ingewahrsamnahme) wurde durch das vollkommen unfähige Vorgehen der Hausherren samt Polizei verhindert. Das war ein Bärendienst, da stehst Du als vermeintlicher Verursacher („Die Fans des 1. FC Köln“) selten blöde da. Vor diesem Hintergrund bestand dringende Handlungsnotwendigkeit, dabei hat sich die FC-Führung sicher sehr weit aus dem Fenster getraut (Fotos im Internet veröffentlicht, FB-Outing einzelner BOYZ herangezogen, gruppenweises Stadionverbot ausgesprochen). Die Führung hat ihr Verhalten aber bewusst offensiv gestaltet („Das Heft des Handelns an sich nehmen“) und mögliche Reaktionen und Risiken in Kauf genommen. Sie konnte aber sicher sein, die Mehrheit der unbeteiligten Fans (und der Medien/Öffentlichkeit) hinter sich zu haben. Bei dem „Strafmaß“ der FC-Führung muss man allerdings beachten, dass alte Vorfälle der Boyz (die wohl der gesamten Gruppe zugeordnet werden konnten) mit angerechnet wurden. Sonst hätte man nach dem Platzsturm konsequenterweise auch Mitglieder der WH sanktionieren müssen. Schließlich haben mehrere Beobachter Malermeister mit WH-Schals gesehen.
Das Vorgehensweise der FC-Bosse war aus deren heutiger Sicht sicher erfolgreicher gewesen als „Nichthandeln“ oder Reagieren nach „Ermittlungen“ der Polizei/Staatsanwaltschaft/des DFB. Deshalb – Risiko gehen und die Richtung bestimmen.
Wenn man die „Gegenseite“ mal betrachtet, fällt allerdings auch deren mehr als fragwürdiger Umgang mit dem ganzen Thema auf. Es gibt und gab niemals eine eindeutige und nachhaltige Absage an Gewalt und Pyro im Fussballstadion. Stattdessen verquaste und selbstgerechte Hinweise auf „Verfolgte“, „interne Aufbereitung“ und „absichtliches Missverstehen durch die Medien“. Immer wurde vollkommen ausser acht gelassen, das in MG mehrfach Grenzüberschreitungen erfolgt sind. Dies trifft auch dann noch zu, wenn kein eigener oder auch Gladbacher Fan bzw. Security/Polizist ernsthaft verletzt wurde. Dies war Zufall und keinesfalls dem umsichtigen Handeln der Platzstürmer zu verdanken.
Also – Null erkennbare Einsicht, statt dessen eine Aussenwirkung vergleichbar einer Sekte. Sich auf interne Aufarbeitung zurückziehen und Null Transparenz erkennen lassen. Man beachte nur, wie lange die Ultras bis zu ihrem ersten Statement gebraucht haben. Und eine wesentliche Änderung in den kritischen Positionen scheint auch heute noch nicht erkennbar zu sein.
Diese Ausgangslage lässt das Vorgehen der FC-Führung für mich nachvollziehbar erscheinen. Jetzt müssen halt die Scherben aufgefegt werden. Daher halte ich die Wiederaufnahme des Dialogs für unverzichtbar und konsequent. Die Ultras müssen aber dazu auch mal aus ihrer Ecke raus und sich deutlich zu bestimmten Werten bekennen. Wenn sie dazu, z.B. aufgrund ihrer romantischen Einstellung zur Pyrotechnik und Gewaltanwendung, nicht bereit sind, muss der Verein klare Grenzen ziehen.

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Re: BOYZ zurück in die AG Fankultur

Beitrag von hennefbock am Sa 18 Jul 2015, 15:06

Ihrefelder Jung schrieb:
radrennbahn schrieb:
Ihrefelder Jung schrieb:Die Mitgliedschaft in solchen Organisationen sollte einen Stadionbesuch kategorisch ausschließen.

Ich kann die och nit ligge.

Aber Sippenhaft wie bei den Nazis will ich schon mal gar nicht.

Das ist nicht vergleichbar. Wer sich einer Gruppe anschließt, die Gewaltanwendung und Sachbeschädigung zum Programm erklärt, dies aber selbst ablehnt, muss sich fragen, ob er nicht in einem anderen Verein besser aufgehoben ist.
Dies mit der Sippenhaft im Naziregime zu vergleichen, bedeutet eine Umkehrung der Verhältnisse und ist,Pardon,schlicht geschmacklos.

Ligge kann die koum einer, dat sinn doch alles Idiote mit enem IQ von ener Schiev Toast. Loot die bloss nit mieh en et Stadion, op die künne mer good verzichte!

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Mo 20 Jul 2015, 06:47

Cruyffs Erbe schrieb:
uncle-c.c.a.a. schrieb:
Ihrefelder Jung schrieb:
Diese "Betroffenen" hätten bestimmt schlagkräftige Argumente und disqualifizierten sich automatisch für einen Stadionbesuch :-)

Na ja, weißt Du, ich kenne so ein zwei Jungs aus dem Umfeld der Boyz...und wenn Dir aus total unberechtigtem Grunde auf einmal ein Stadionverbot ins Haus flattert, obwohl Du an diesem Spieltag noch nicht mal in der Nähe des betreffenden Stadions warst... Es hat schon Geschmäckle, wenn Dir nicht eine Beteiligung nachgewiesen wird, sondern Du Deine Unschuld beweisen musst.

Dazu ein paar Gedanken von mir:
Wen ich mich recht erinnere, wurden Stadionverbote gegen nachweislich abwesende Boyz zurück genommen. Jeder von ihnen hatte die Möglichkeit, seine „Unbeteiligung“ darzulegen.
Trotzdem stellt ein solches Vorgehen der FC-Führung natürlich eine fragwürdige Umkehrung der Beweislast dar.

Für mich stellt sich aber die Frage, warum das Präsidium/die Geschäftsführung so gehandelt haben? Die mediale Wirkung dieses Platzsturms war übergroß und stellte eine Steigerung dar. Vorher waren Duisburg, Düsseldorf, Trier usw. .Jedesmal konnte die Vereinsführung nur drohen, konkrete Maßnahmen waren aufgrund der (zu diesem Zwecke beabsichtigten!) Vermummung „verunmöglicht“. Zudem drohten aufgrund des Bewährungszustandes Strafen des DFB. Jetzt kam in MG eine weitere Steigerung, das einzig wirksame Mittel (persönliche Verantwortung nach Ingewahrsamnahme) wurde durch das vollkommen unfähige Vorgehen der Hausherren samt Polizei verhindert. Das war ein Bärendienst, da stehst Du als vermeintlicher Verursacher („Die Fans des 1. FC Köln“) selten blöde da. Vor diesem Hintergrund bestand dringende Handlungsnotwendigkeit, dabei hat sich die FC-Führung sicher sehr weit aus dem Fenster getraut (Fotos im Internet veröffentlicht, FB-Outing einzelner BOYZ herangezogen, gruppenweises Stadionverbot ausgesprochen). Die Führung hat ihr Verhalten aber bewusst offensiv gestaltet („Das Heft des Handelns an sich nehmen“) und mögliche Reaktionen und Risiken in Kauf genommen. Sie konnte aber sicher sein, die Mehrheit der unbeteiligten Fans (und der Medien/Öffentlichkeit) hinter sich zu haben. Bei dem „Strafmaß“ der FC-Führung muss man allerdings beachten, dass alte Vorfälle der Boyz (die wohl der gesamten Gruppe zugeordnet werden konnten) mit angerechnet wurden. Sonst hätte man nach dem Platzsturm konsequenterweise auch Mitglieder der WH sanktionieren müssen. Schließlich haben mehrere Beobachter Malermeister mit WH-Schals gesehen.
Das Vorgehensweise der FC-Bosse war aus deren heutiger Sicht sicher erfolgreicher gewesen als „Nichthandeln“ oder Reagieren nach „Ermittlungen“ der Polizei/Staatsanwaltschaft/des DFB. Deshalb – Risiko gehen und die Richtung bestimmen.
Wenn man die „Gegenseite“ mal betrachtet, fällt allerdings auch deren mehr als fragwürdiger Umgang mit dem ganzen Thema auf. Es gibt und gab niemals eine eindeutige und nachhaltige Absage an Gewalt und Pyro im Fussballstadion. Stattdessen verquaste und selbstgerechte Hinweise auf „Verfolgte“, „interne Aufbereitung“ und „absichtliches Missverstehen durch die Medien“. Immer wurde vollkommen ausser acht gelassen, das in MG mehrfach Grenzüberschreitungen erfolgt sind. Dies trifft auch dann noch zu, wenn kein eigener oder auch Gladbacher Fan bzw. Security/Polizist ernsthaft verletzt wurde. Dies war Zufall und keinesfalls dem umsichtigen Handeln der Platzstürmer zu verdanken.
Also – Null erkennbare Einsicht, statt dessen eine Aussenwirkung vergleichbar einer Sekte. Sich auf interne Aufarbeitung zurückziehen und Null Transparenz erkennen lassen. Man beachte nur, wie lange die Ultras bis zu ihrem ersten Statement gebraucht haben. Und eine wesentliche Änderung in den kritischen Positionen scheint auch heute noch nicht erkennbar zu sein.
Diese Ausgangslage lässt das Vorgehen der FC-Führung für mich nachvollziehbar erscheinen. Jetzt müssen halt die Scherben aufgefegt werden. Daher halte ich die Wiederaufnahme des Dialogs für unverzichtbar und konsequent. Die Ultras müssen aber dazu auch mal aus ihrer Ecke raus und sich deutlich zu bestimmten Werten bekennen. Wenn sie dazu, z.B. aufgrund ihrer romantischen Einstellung zur Pyrotechnik und Gewaltanwendung, nicht bereit sind, muss der Verein klare Grenzen ziehen.

Alles richtig, "Johann"...der Verein MUSSTE handeln, allein schon, um "aus der Schusslinie" zu kommen, bzw. die konsequenter Weise folgende Bestrafung durch die DFL, ggf. noch etwas zu schmälern. Kurz: als Hausherr alles richtig gemacht.

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Re: ULTRA-Diskussionsthread

Beitrag von uncle-c.c.a.a. am Mo 20 Jul 2015, 06:54

Ein medialer Auszug aus Presse, Funk und Fernsehen:


Gestern auf "Köln.TV" ein Bericht über das Testspiel in Polen. Kommentar zur Pyro der Gastgeber (sinngemäß):

"Ein stimmungsvoller Empfang." und "Da der FC willkommener Gast war, brauchte niemand Schlimmeres befürchten."

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